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So kommt ein
Segelflugzeug in die Luft
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Windenstart
Ein starker Motor, der
über ein Automatikgetriebe eine Seiltrommel antreibt,
wickelt ein 1300 m langes und 4,6 mm starkes Stahlseil auf,
an dessen anderen Ende ein Segelflugzeug eingeklinkt ist.
Beim Start muß das Segelflugzeug durch einen Helfer in einer
waagerechten Position gehalten werden. Durch das Aufwickeln
des Stahlseils auf die Seiltrommel wird das Segelflugzeug
stark beschleunigt (0-100 km/h in ca. 3 sek.), hebt nach
kurzer Rollstrecke ab und nimmt dann eine flache, später
eine steiler werdende Steigfluglage ein.
Kurz vor Überfliegen des
Windenfahrzeugs klinkt das Seil am Flugzeug selbsttätig aus.
Der Pilot kann das Seil jederzeit auch manuell ausklinken.
Mit dieser Startart werden etwa 300 - 400 m Höhe erreicht.
Die Vorteile des Windenstarts sind die schnelle Startfolge,
der geringe Kraftstoffverbrauch (ca. 0,5 l Benzin je Start),
geringe Lärmentwicklung und geringe Kosten. |
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F-Schlepp
Ein dafür geeignetes
Motorflugzeug schleppt das Segelflugzeug mit einem 30-60 m
langem Kunststoffseil. Nach Einklinken des Seils strafft das
Motorflugzeug durch langsames Rollen das Seil. Die
Beschleunigung in der Anrollphase des Starts ist geringer
als beim Windenstart, der Helfer, der den Tragflügel
waagerecht hält, muß länger mitlaufen. Bei etwa 70 km/h hebt
zunächst das Segelflugzeug ab und bleibt dicht über dem
Boden, bis auch das Motorflugzeug seine
Abhebegeschwindigkeit erreicht hat. Während des Starts muß
der Segelflugpilot auf genaues Hinterherfliegen hinter dem
Motorflugzeug achten. Der Pilot des Motorflugzeugs sollte
auch keine zu engen Kurven fliegen, um den Pilot des
Segelflugzeugs nicht in Schwierigkeiten zu bringen.
Vorteilhaft bei dieser Startart ist, daß Ausklinkhöhe und
-ort flexibler gewählt werden können und daß für einen
Flugbetrieb weniger Helfer notwendig sind.
Der Verein verfügt mit
der Pawnee über ein eigenes, für F-Schlepp geeignetes
Motorflugzeug. Seit April 98 steht zusätzlich mit der Super
Dimona TTC ein für F-Schlepp geeigneter Motorsegler zur
Verfügung. |
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Eigenstart mit Klapp-Triebwerk
Einige Segelflugzeuge
verfügen über ein ausklappbares Triebwerk, mit dem das
Segelflugzeug selbständig starten kann. Nach dem Start wird
das Triebwerk eingeklappt, und das Flugzeug verhält sich
dann wie ein normales Segelflugzeug.
Bei ungünstigen
Wetterbedingungen (keine Aufwinde) kann das Triebwerk auch
wieder während des Fluges ausgeklappt und als Heimweghilfe
verwendet werden.
Der vereinseigene Ventus
cT verfügt zwar über ein Klapptriebwerk, ist aber nicht
eigenstartfähig. |
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